Girlmode
Sich zeitweise als Frau präsentieren, meist vor oder am Anfang einer Transition.
Girlmode beschreibt, sich bei manchen Gelegenheiten als Frau zu präsentieren und bei anderen nicht, meist in einer Phase, in der es ganztägig noch nicht möglich oder noch nicht gewollt ist. Boymode ist das Gegenstück, und beide Wörter benutzen vor allem trans Frauen über sich.
Die Gründe fürs Wechseln sind weit häufiger praktisch als identitär: Arbeit, Familie, Wohnung, Sicherheit, Geld, ein Mietvertrag, ein Land. Wer im Boymode ist, ist meist nicht weniger sicher über das eigene Geschlecht; er ist in einem Raum, in dem es zu zeigen etwas kostet.
Es sind auch keine Phasen mit erwarteter Dauer. Manche sind vierzehn Tage im Boymode und manche zehn Jahre, und die Länge entscheiden die Umstände, nicht eine Reife.