Reciprosexuell
Anziehung, die erst entsteht, wenn man weiß, dass sie beidseitig ist.
Reciprosexuell beschreibt, keine sexuelle Anziehung zu jemandem zu empfinden, bis man weiß, dass diese Person sich zu einem hingezogen fühlt. Das Wissen setzt sie in Gang, statt etwas bereits Vorhandenes zu verstärken.
Es wird manchmal für Schmeichelei oder geringes Selbstwertgefühl gehalten. Wer es benutzt, berichtet meist, dass die Anziehung, wenn sie kommt, echt ist und vorher schlicht nicht existiert.
Das romantische Gegenstück ist recipromantisch. Beide erschweren die übliche Reihenfolge beim Daten, in der jemand zuerst etwas empfinden soll.