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Geschlechtsdysphorie

Leid am Abstand zwischen dem eigenen Geschlecht und dem Körper oder der Behandlung durch die Welt.


Geschlechtsdysphorie ist das Leid, das aus dem Abstand zwischen dem Geschlecht einer Person und ihrem Körper entsteht, oder zwischen ihrem Geschlecht und der Art, wie andere sie behandeln. Das Erste nennt man meist körperliche, das Zweite soziale Dysphorie, und sie treten nicht immer zusammen auf.

Es ist zugleich eine Diagnose, und dort liegt fast der ganze Streit. Trans zu sein ist keine Störung; die Diagnose existiert, weil sie in den meisten Ländern das Tor zur Versorgung ist, und dieses Arrangement wird von trans Menschen wie von Behandelnden kritisiert.

Praktisch zählt: man braucht keine Dysphorie, um trans zu sein. Manche trans Menschen empfinden sehr wenig, manche viel, und manche beschreiben Geschlechtseuphorie als das klarere Signal. Sie zum Prüfstein zu machen schließt jene aus, die schlicht anders gebaut sind.

⚠️ Dieser Eintrag erklärt das Wort. Alles zu Diagnose oder Behandlung gehört zu Behandelnden oder einem trans Gesundheitsdienst, nicht zu uns. Und es ist keine Frage für eine Dating-App.

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